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 | Informationen über Guarana |
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Guarana
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Guarana (Paullinia cupana) - wer hat diesen Namen nicht schon einmal gehört? Immer mehr Produkte des täglichen Gebrauchs werben mit dem Aufdruck „enthält Guarana“. Selbst Gummibärchen mit Guarana gibt es schon.
Aber was ist nun Guarana und was bewirkt es wirklich? Guarana ist eine bis zu 10m hoch wachsende, immergrüne Pflanze, welche aus dem Amazonasgebiet stammt, genauer gesagt eine Lianenart, zugehörig zu den Seifenbaumgewächsen.
Die Grünpflanze mit den weißen Blüten und den roten Früchten mit bitter schmeckenden Kernen enthält einen hohen Koffeinanteil (ca. 4-8%), stellt also eine praktische Alternative zu herkömmlichem Kaffee oder anderen koffeinhaltigen Getränken mit geringerem Koffeingehalt dar. Anders als z.B. beim Kaffee wird der Wirkstoff Guarana nur sehr langsam freigesetzt, die Wirkung hält also über eine langen Zeitraum von bis zu 6 Stunden an. Das lässt sich durch die Bindung des Guarana an Gerbstoffe erklären, die erst abgebaut werden müssen, damit sich der Wirkstoff im Guarana entfalten kann.
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Die Indios im Amazonasgebiet kennen die Wirkung des Guaranas schon seit Jahrhunderten. Diese mahlen die Kerne, und kochen aus dem Pulver eine kaffeeähnliche Flüssigkeit, die sehr anregend wirken soll. In westlichen Kulturen findet sich Guarana eher beigefügt in Schokoladen, Energie-Getränken, Gummibären oder Kaugummi, auch um den etwas bitteren Beigeschmack zu mildern.
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Zusätzlich zur Wirkung des Guaranas wie Kaffee enthält gemahlenes Guarana die Wirkstoffe Theobromin und Theophyllin. Diese werden gerne Energiedrinks zugesetzt, denn sie gelten als „Wachmacher“ und „Fitmacher“. Bei Bodybuildern sollen sie die Leistungsfähigkeit steigern.
Das im Handel erhältliche Guarana in Pulverform hat eher etwas bitteren Beigeschmack, deswegen wird es oft „angemischt“ verkauft, zum Beispiel in Kakaopulverform, in Kaugummi oder mit Getränken vermischt. Die einfachste Anwendungsform für den Hausgebrauch besteht darin, gemahlenes Guarana in heißes Wassser / Milch zu rühren. Beliebt ist auch die Beigabe in kalten Fruchtsäften oder Yoghurt.
Ebenso wie beim Koffein kann Guarana Nebenwirkungen haben, besonders im Bereich des Magen-Darm-Traktes und in Form von Gereiztheit und Nervosität. Mehr als 20 Gramm reines Guarana in Pulverform sollte man pro Tag nicht zu sich nehmen, da es sonst schädigende Wirkung haben kann, ähnlich wie z.B. auch ein massiv erhöhter Kaffeegenuss. In diesem Falle bietet es sich an, viel Wasser zum Ausgleich zu trinken, das neutralisiert die Wirkungen und Nebenwirkungen des Guarana.
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